Wissenswertes über Gold

Tauschmittel seit über 2.000 Jahren

Gold wird seit über zweitausend Jahren weltweit als Tauschmittel akzeptiert. Im 6. Jahrhundert v. Chr. ließ der lydische König Kroisos (bei uns besser bekannt als „Krösus“) erstmals Goldmünzen von einheitlicher Größe und einheitlichem Wert in Kleinasien mit Prägestempeln versehen.

Gold ist knapp

Gold ist knapp und die Nachfrage steigt, daher besitzt Gold ein hohes Wertsteigerungspotenzial. Der weltweite Goldbestand beträgt etwa 170.000 Tonnen. Dies entspricht einem Würfel mit einer Kantenlänge von knapp 21 Metern. Damit hätte dieser Würfel Platz unter dem Bogen der ersten Etage des Eiffelturms in Paris.

Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gold

Mobilität

Der Goldwert von 10.000 Euro passt in eine Streichholzschachtel. Wenn die Krise in Europa eskaliert, wenn es terroristische Anschläge gibt, eine Massenarbeitslosigkeit oder eine Kriminalitätswelle, dann ist es ein leichtes, seine Goldbestände einzupacken und mit dem Vermögen einen Ortswechsel zu vollziehen.

Warum besitzen Regierungen und Banken Gold?

Die Gründe sind einfach zu verstehen:

  • Universelle Akzeptanz
  • Gold ist das einzige staatenunabhängige internationale Zahlungsmittel
  • Gold kennt keine Korrosion und keinen Schwund
  • Gold ist eine Versicherung gegen nicht vorausschaubare Ereignisse

Deutschland hatte im Jahr 2015 eine Goldreserve von 3.381 Tonnen Gold (knapp 2 %  des weltweiten Goldbestands). Und belegt damit weltweit den zweiten Rang der größten Goldbesitzer. Nach den USA, die mit 8.133 Tonnen Gold der größte Goldbesitzer ist.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldreserve

Gold und Steuern

Wie sieht es mit Steuern bei Gold aus?

  • Mehrwertsteuer
  • Abgeltungssteuer
  • Einkommenssteuer
  • Spekulationssteuer

Keine dieser Steuern und auch keine anderen Steuern werden bei Gold verlangt, sofern die Haltedauer mindestens 12 Monate beträgt.

Preisentwicklung von Gold

Seit Einführung des EURO am 01.01.2002 ist der Preis für eine Unze Gold von 308 € auf 1.090 € zum Jahresbeginn 2018 gestiegen.
Das entspricht einem Zuwachs von mehr als 300 % (Verdreifachung!) oder einer Rendite von über 8 % pro Jahr.

Quelle: www.finanzen.net